Bucerius-Kunstforum
Malerei für die Ewigkeit

Ausstellung vom 13. Oktober 2007 - 20. Januar 2008

Zusammenfassung

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Diese Bewertung hat die Redaktion von EXHIBS.INFO aufgrund der vorliegenden Berichte erarbeitet. Sie ist bei aller journalistischen Sorgfalt subjektiv, andere Besucher mögen zu anderen Einschätzungen kommen. Sie sind in jedem Fall herzlich aufgefordert, sich mit ihrem Bericht an dieser Seite zu beteiligen.


Ein Ausstellungshaus hat den Besucher entdeckt

Das Bucerius-Kunstforum ist ein einsames Beispiel für Ausstellungskonzepte, die sich dem Besucher zuwenden. Technisch perfekt und lehrreich dazu. Eine ideale Alternative, wenn man dem Trubel auf den Weihnachtsmärkten entgehen will.

Informationen zur Ausstellung "Malerei für die Ewigkeit"

Ewig ist ganz schön lange, und so viele Jahre wie zum Beispiel Malerei aus der Pharaonenzeit bis in unsee Zeit überdauert hat, können die Gräber oder besser Grabhäuser aus Paestum nicht vorweien. Aber sie sind schon etwas sehr besonderes:

Tempel und Gräber

Paestum war bis vor 40 Jahren vor allem wegen der prächtig erhaltenen Tempel bekannt, die griechische Einwanderer vor 2.500 Jahren am Golf von Salerno errichtet hatten. Dabei mußten die Bauwerke schwere Zeiten überstehen: Sarazenen und Normannen zerstörten sie, das feuchte Klima der Sümpfe vertrieb nicht nur die Bewohner, sondern setzte der Bausubsubstanz zu. Erst im 18. Jahrhundert rückten die Ruinen von Paestum in das Interesse bildungsbeflissener Bürger. Selbst Goethe war hier (Für Hinweise auf Orte, an denen Goethe nachweislich nicht war, ist die Redaktion dankbar :-) ) vor 1787 Ort und notierte sich einige Zeilen.
Die Ausstellung Malerei für die Ewigkeit im Bucerius-Kunstforum greift das Thema der Tempel auf und bietet drei Architektur-Modelle auf. Aber die Tempel sind nicht das Sensationelle der Ausstellung.
Tief im Boden von Paestum verborgen haben Grabhäuser die Zeiten bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhundert überdauert. Ein Tiefenpflug riß die Erde auf, um dort EU-Landwirtschaftshilfen zu verbuddeln, und legte dabei große Steinplatten frei, die sich als Seitenwände und Dachplatten von antiken Gräbern und Grabhäusern erwiesen. Nachdem die Grabräuber ihren allfälligen Obolus eingestrichen hatten, durften dann auch die offiziellen Archäologen aufs Feld und suchten, was noch da war.

Sie fanden mehr als 1000 Kalksteinplatten, von denen rund hundert mit Fresken bemalt waren, und auch ein paar Grabbeilagen in Form von Vasen, Gürteln und Helmen aus Bronze, Messern und Kultgeräten. Einer der damals beteiligten Archäologen war Berhard Andreae, der seinen Wunsch, die Grab-Platten wieder in der ursprünglichen Form zusammenzustellen, im Museum von Paestum nicht umsetzen konnte. Die Platten haben nämlich ein Gewicht von bis zu 2 Tonnen und hätten den Boden des Museums in den Keller gerissen. Also stellte man die Platten gleich in Keller und sparte sich den Umweg über die kaputte Decke.

Der schnöde Mammon erwies sich für die Grabhäuser von Paestum als überraschender Verbündeter: zum einen hatte im fernen Deutschland die Reichsbank seinerzeit Sorge, daß daß das ihr anvertraute Geld in ihrer Hamburger Filiale durch Gefahren von oben bedroht sei. Das veranlaßte den Architekten den Tresorkeller mit einer bombensicheren Beton-Decke zu schützen.

Zum anderen hatte ein vermögender Hanseat der Versuchung widerstanden, für große Münze ein paar kleine Gemälde zu erwerben, um sie im heimeligen Keller bei einem stillen Glas Hamburger Rotspons zu betrachten, während draußen der Nieselregen das Herbstlaub in eine Rutschbahn verwandelt. Statt dessen gründete Bucerius eine Stiftung, die regelmäßig Ausstellungen zu speziellen Themen durchführt. Und das tollste: das Bucerius-Kunstforum zog in das Haus der Reichsbank ein, nachdem eine zwischenzeitlich eingezogene Privatbank ein anderes Domizil bezogen hatte. Damit war der Weg frei für die Wiedervereinigung der Platten der Gräber aus Paestum.

Aus dem Keller in die Bank

Berhard Andreae bekam als Kurator die Gelegenheit, die bis dahin wenig bekannten Gräber mit ihren Fresken und Grabbeilagen unter dem Titel Malerei für die Ewigkeit der Öffentlichkeit vorzustellen. So muß man schon nach Hamburg kommen, um sich anzusehen, wie schon vor 2.400 Jahren Künstler unter Zeitdruck zu sehenswerten Ergebnisen kamen, die noch heute durch ihre sparsame und dennoch ausdrucksstarke Linienführung beeindrucken.

Lesen Sie hier den Bericht >>> und werfen einen Blick auf die Bilder


Bewertung Hamburg Bucerius-Kunstforum
Malerei für die Ewigkeit im Detail

  1. Öffnungszeiten Zeichenerklärung

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  2. Leitsystem Zeichenerklärung

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  3. Präsentation Zeichenerklärung

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  4. Komfort Zeichenerklärung

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  5. Informationen vor Ort Zeichenerklärung

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  6. Informationen zum Mitnehmen Zeichenerklärung

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  7. Was gibt's fürs Geld Zeichenerklärung

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